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Archiwum - Konferencje 2005

REFORMATIONSERBE IN DEN FÜRSTENTÜMERN LIEGNITZ UND BRIEG

Die internationale wissenschaftliche Konferenz
REFORMATIONSERBE IN DEN FÜRSTENTÜMERN LIEGNITZ UND BRIEG

Liegnitz, 8-10 Dezember 2005

Polnische Gesellschaft für Reformationsforschung, Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Renaissance und der Reformation der Universität Wroc³aw, Kupfer Museum in Liegnitz organisieren vom 8. bis 10. Dezember 2004 in Liegnitz die internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema: Reformationserbe in den Fürstentümern Liegnitz und Brieg.


Reformationserbe in den Fürstentümern Liegnitz und Brieg


Die Tagung wird sich mit der Gesamtheit der Fragen beschäftigen, die mit der Einführung und der Festigung von Reformation im wichtigsten schlesischen Lehnfürstentum der Frühen Neuzeit sowie mit der Verteidigung des reformatorischen Erbes nach dem Erlöschen der Piasten-Dynastie im Jahre 1675 und dem Übergang Schlesiens an Preußen in den Jahren 1742-1763 verbunden sind. Insbesondere möchten die Veranstalter der Konferenz die folgenden Probleme hervorheben:

  • Religionspolitik und Kulturförderung des Herzogs Friedrich II. von Liegnitz-Brieg, darunter die Säkularisation der kirchlichen Güter, der Versuch zur Gründung einer Universität in Liegnitz und das Entstehen des humanistischen Gymnasiums in Goldberg; die Rolle von Kaspar Schwenckfeld, Valentin Krautwald und Valentin Trotzendorf;
  • Wirtschafts-, Religions- und Kulturpolitik des Herzogs Georg II von Brieg, darunter der Beginn des Prozesses der luterischen Konfessionalisierung (Formula concordiae Heidersdorfiensis), die Reform des Bildungssystems, die Förderung von Residenz- und Kirchenbau;
  • Lutherische Kirchenordnungen für Brieg (1592) und Liegnitz (1594) als Abschluss des Formierungsprozesses von doktrinalen und organisatorischen Grundlagen der evangelischen Teil-Landeskirche;
  • Lage der Evangelischen Kirche nach der Übergang des Herzogs Georg Rudolf und Johann Christian zum Calvinismus (u.a. Widerstand der lutherischen Geistlichkeit - Brieg, Löwen); Herzogs Johann Christians Formulierung des Programms von dem "ideelen christlichen Herzogtum" (Das Briegische Bedencken);
  • Fürstentum Liegnitz-Brieg als religiöser Zufluchtsort für unterdrückten Protestanten der schlesischen Erbfürstentümer der Böhmischen Krone in den Jahren 1648-1675, das Entstehen der Grenz- und Zufluchtskirchen; Kirchenvisitationen der letzten Piasten;
  • Kultur an den lutherisch-reformierten Höfen in Liegnitz, Brieg und Ohlau im 17. Jahrhundert: Historiographie, Dichtung, Drama, Musik, bildende Künste; Formierung des höfischen Rituals, Rolle der Gelegenheitsliteratur;
  • Role der Stände von Herzogtum Liegnitz-Brieg in der Kampf um die Erhaltung der Glaubensfreiheiten nach 1675; neue Erscheinungen im Religionsleben: Enfluß des Pietismus, Bewegung der " betender Kinder";
  • Wiederaufbau des Besitzstandes der evangelischen Kirche nach der Altranstädter Konvention 1707: Rückgabe der abgenommenen Kirchen, das Entstehen der konfessionell-paritätischen Ritterakademie in Liegnitz;
  • Erbe der Liegnitz-Briegischen Reformation versus evangelische Landeskirche Brandenburg-Preußens: Einführung der Preußischen Kirchenunion, der Agendenstreit; Erweckungsbewegung und die "bekennende Kirche" in Liegnitz und Brieg;
  • Erbe der Liegnitz-Briegischen Reformation im religiösen Leben der polnischen christlichen Gemeinschaften Nieder- und Oberschlesiens nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die öffentlichen Sprachen der Tagung sind Polnisch und Deutsch.

Kontakt:
dr Aleksandra Lipiñska,
Zak³ad Historii Sztuki Renesansu i Reformacji Uniwersytetu Wroc³awskiego,
ul. e-mail: al_lipinska@poczta.onet.pl

Vorstand des organisatorischen Komitees
Vorsitzender der Polnischen Gesellschaft für Reformationsforschung

Prof. Dr habil. Jan Harasimowicz